Füttern. Pumpen. Wachsen. Meistens.
Anleitung für Gains-Gerd und Growth-Gisela. Alle Zahlen entsprechen dem aktuellen Stand.
Du bist Bodybuilder. Du baust Masse auf, wenn du trainierst und isst, und verlierst sie wieder, wenn du hungerst. Ziel sind Pokale: sechs Ligen, von der Dorfhalle bis zur Götterdämmerung.
Der schnelle Weg dorthin führt über den Schwarzmarkt. Der ist auch der Weg zum Herzinfarkt. Diese Abwägung ist das Spiel.
Vier Ringe und vier Zahlen. Unten auf der Bühne, in einer Reihe unter deinem Athleten, stehen die vier Werte, die laufen und ihn umbringen können, als Ringe mit Namen darunter: Energie, Toxizität, Magen und Definition. Ihre Farbe sagt, wie es ihnen geht – grün ist in Ordnung, gelb wird knapp, rot heißt gleich ist Schluss, und zwar an jedem Ring dasselbe. Welcher Wert gemeint ist, sagt das Symbol. Definition ist die Ausnahme: sie bleibt blau, weil eine niedrige Definition kein Notfall ist, sondern nur wenig Fortschritt. Jeder Ring lässt sich antippen – dann erklärt eine kleine Tafel im Bild, was der Wert tut.
Dazu kommen die Werte, die einfach da sind: Masse, Kontostand und Karma stehen als kleine Plaketten oben links auf der Bühne – die Masse mit Goldrand, weil sie der Wert ist, um den es geht. Deinen Entwicklungsstand nennt die Zeile unter deinem Athleten, gleich neben dem Gym-Bro. Die Pokale zählt die Hall of Fame. Keiner davon hat eine Obergrenze, gegen die man ihn messen könnte – deshalb Zahlen statt Ringe.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
| Masse | Dein Hauptwert. Bestimmt Rang, Aussehen und die halbe Wettkampfwertung. |
| Definition | Wie trocken du bist. Zählt bei ästhetischen Jurys stärker als Masse. Man sieht sie dir an: bei genug Definition treten die Adern auf deinen Unterarmen hervor. |
| Kontostand | Bezahlt Essen, Supps, Startgelder und Stoff. |
| Energie | Wird für fast jede Aktion gebraucht. Je ausgeruhter du bist, desto weniger Masse verlierst du. |
| Toxizität | Steigt nur durch den Schwarzmarkt. Ist sie ganz ausgereizt, ist das Spiel vorbei. |
| Magen | Wie voll du bist. Ist er zu voll, wird jede Mahlzeit ein Risiko. |
| Karma | Dein Ruf im Studio, von tiefrot bis strahlend. Siehe Kapitel 12. |
| Streak | Multiplikator auf Trainingsgewinn und Lohn. Wächst mit jeder Aktion und zerfällt, wenn du länger nichts tust. |
| Pokale | Deine Wertung in der Hall of Fame. |
Energie und Abbau hängen zusammen – gleitend. Ausgeruht bröckelt so gut wie nichts. Je weiter die Energie sinkt, desto mehr Masse geht mit der Zeit verloren. Es gibt keine Marke, unter der es plötzlich losgeht und über der es gratis wäre: wer knapp fährt, zahlt ein wenig, wer seinen Athleten auf Reserve laufen lässt, zahlt voll.
Mit wachsender Masse steigst du durch die Ränge – vom schmächtigen Anfang bis an die Grenze des Machbaren:
Der Rang ist nicht nur ein Wort im Masse-Tipp – du siehst auf jeder Stufe anders aus. Er wird breiter, die Schultern und Arme legen zu, und irgendwann treten die Adern hervor.
Und dann gibt es einen Punkt, an dem es aufhört, gesund auszusehen. Wer über diese Grenze hinaus weitertrainiert, ist streng genommen kein Bodybuilder mehr. Acht Stufen liegen jenseits der Menschlichkeit, und jede einzelne bringt sichtbar etwas Neues mit: erst glimmen die Augen, dann wachsen Auswüchse am Nacken, dann Hörner. Es folgen Klauen, aufreißende Haut mit Glut darunter, ein Kamm über den Schultern, ein vortretender Kiefer – und ganz am Ende dampft es von den Schultern. Du wirst dabei weiter größer, nur eben auch deutlich unangenehmer. Dein Hautton bleibt dabei deiner: was du dir im Spiegel eingestellt hast, nimmt dir auch das Monster nicht weg.
Welcher Rang was mitbringt:
| Rang | Was neu dazukommt |
|---|---|
| Laborunfall | Der Hautton kippt, die Augen fangen an zu glimmen |
| Studio-Kryptid | Auswüchse am Nacken |
| Studio-Albtraum | Hörner |
| Nicht mehr versicherbar | Klauen an den Fäusten |
| Sperrgebiet | Die Haut reißt auf, darunter glüht es |
| Nachts nicht allein | Ein Kamm über den Schultern |
| Fütterungsverbot | Der Kiefer tritt vor |
| Ausgewachsen | Es dampft von den Schultern |
Jeder dieser Züge wächst kurz nach dem Aufstieg ein – du siehst also, wofür du den Rang bekommen hast, und nicht erst irgendwann später.
Vier Reiter, ein Spiel. Unten im Bild liegen die vier Bereiche: Alltag (trainieren, essen, erholen und das Drumherum), Versorgung (das legale Regal und der Schwarzmarkt), Wettkampf (Bühne und Duelle) und Ich (Aufgaben, dein Kram, dein Konto). Was in dieser Anleitung einen Knopf nennt, wohnt in einem dieser Reiter. Und hinter dem Fragezeichen in der oberen rechten Bühnenecke liegen Anleitung, Datenschutz und Impressum.
Die Knöpfe fahren ein und aus. Ein Tipp auf einen Reiter schiebt seine Knöpfe über die untere Hälfte der Bühne; ein Tipp auf denselben Reiter schiebt sie wieder weg. Genauso gehen der Griff oben an der Lade, „Schließen“ und die Esc-Taste. Zugeklappt gehört der ganze Bildschirm deinem Athleten – das ist der Normalzustand. Von allein schließt sich nichts: wer zweimal isst, soll nicht zweimal das Menü öffnen müssen.
Nach jeder Aktion sind alle Schaltflächen kurz gesperrt. Wie lange noch, zeigt der gedrückte Knopf selbst: eine helle Fläche läuft von links nach rechts wieder auf, und die Restzeit steht in seiner Beschriftung.
Kommt etwas dazwischen und die Aktion findet gar nicht statt – die Hantel klemmt, der Magen rebelliert, der Server winkt beim Wettkampf ab –, dann brechen Sperre und Animation sofort ab. Du wartest nie auf etwas, das nicht passiert ist.
Meldungen kommen an zwei Stellen. Was sich in Zahlen ausdrückt, fliegt dort hoch, wo es passiert: „+2,4 kg“ an deinem Athleten, „−10 €“ am Kontostand. Was erzählt wird – Ergebnisse deiner Aktionen, Zufälle aus dem Studio, Welt-Ereignisse, dein Rivale –, stapelt sich als Zettel oben rechts auf der Bühne und verblasst nach ein paar Sekunden wieder.
Verpasst ist deshalb nichts: hinter dem zweiten runden Zeichen oben rechts liegt das Protokoll „Was bisher geschah“ – die letzten zehn Meldungen mit Uhrzeit. Die Zahl am Zeichen sagt, wie viele seit deinem letzten Blick dazugekommen sind.
Ganz oben im Protokoll steht angeheftet, was gerade gilt: die Stimmung im Studio und das laufende Welt-Ereignis – Hitzewelle, Zoll, Rezession. Das sind Zustände, keine Ereignisse; sie würden im Verlauf nach unten wandern, obwohl sie noch gelten. Wechselt einer, sagt es dir zusätzlich ein Zettel.
Essen baut jetzt auf. Jede Mahlzeit füllt einen Vorrat an Nährstoffen, und dieser Vorrat wird nach und nach zu Masse – auch ohne Training. Eiweißreiches bringt mehr als reine Kohlenhydrate. Zwei Dinge folgen daraus: ein voller Vorrat bremst den Masseabbau, ein leerer nicht mehr. Ausgeruht zu sein hilft dagegen nicht länger – satt sein heißt gegessen haben, nicht geschlafen haben. Und wer nur isst und nie trainiert, kommt zwar voran, aber deutlich langsamer als jemand, der beides tut.
Ob daraus Muskeln werden, entscheidet das Training. Jeder Satz setzt einen Reiz, und der klingt über die Zeit wieder ab. Ist er hoch, wird aus den Nährstoffen Muskel. Ist er niedrig, weil du lange nicht trainiert hast, setzt der Körper dasselbe Essen als Fett an – du wirst schwerer, aber deine Definition sinkt. Da jeder Wettkampf beides verlangt, führt der Weg nach oben über einen Wechsel: erst zunehmen, dann abtrainieren.
Im Schlaf wächst es. Eine Nacht setzt auf einen Schlag um, wofür der Körper sonst viele Minuten braucht: Was im Vorrat liegt, wird beim Schlafen verarbeitet. Es entsteht dadurch nichts aus dem Nichts – gegessen haben musst du vorher. Und wer ohne Trainingsreiz schlafen geht, setzt dasselbe Essen als Fett an, genau wie am Tag. Wer durchschläft, bekommt davon nichts: dort holt sich der Körper ohnehin schon, was er kriegt.
Creatin hält den Reiz wach. Solange es wirkt, klingt er nicht ab. Beim Training bringt das nichts – da ist dein Reiz ohnehin hoch. Es lohnt sich, wenn du gleich eine Weile nicht an die Hantel kommst: in der Diät, beim Jobben, beim Posen. Dann wird aus dem, was du isst, weiter Muskel statt Fett. Höher als antrainiert kommt der Reiz dadurch nie – Creatin ersetzt kein Training, es überbrückt nur die Pause. Und der Kauf selbst kostet dich einen Moment, in dem du nichts anderes tun kannst.
Wer mit leerem Vorrat trainiert, spürt es. Der Satz setzt seinen Reiz, aber es fehlt das Material – es kommt spürbar weniger dabei heraus, und das Verletzungsrisiko steigt. Umgekehrt hebt ein leerer Vorrat bei niedriger Energie die Definition: das ist die Diät. Und die Chemie vom Schwarzmarkt beschleunigt nicht mehr den einzelnen Satz, sondern die Verwertung insgesamt – was bei wenig Training vor allem eines bedeutet: mehr Fett.
Tagesplan und Wochenziele wohnen im Reiter „Ich“, gleich oben – und sind zugeklappt. Beide Kästen zeigen im Kopf, wie viel schon erledigt ist – steht dort alles auf grün, ist die Prämie fällig. Ein Tipp auf die Zeile klappt die einzelnen Ziele auf, ein zweiter wieder zu. Dein Gerät merkt sich das: wer die Ziele lieber offen stehen hat, lässt sie offen.
Was du noch nicht kannst, ist matt. Ein Knopf, für den dir gerade das Geld oder die Masse fehlt, steht blass da statt bunt. Anklickbar bleibt er trotzdem – die Meldungszeile sagt dir dann, was fehlt. Ein ganzer Bereich, in dem noch nichts geht, ist zu einer Zeile zusammengeklappt und nennt seine Bedingung; ein Tipp darauf klappt ihn auf, ein zweiter wieder zu. Sobald er das erste Mal wirklich offen ist, bleibt er es – auch wenn du dein Geld dort gleich wieder ausgibst.
Workout und Übungswahl stehen unter „Der Satz“, Essen und Schlafen unter „Essen & Erholen“, der Studio-Job im „Drumherum“ – alles im Reiter Alltag.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| 🏋️ Workout | Kostet Energie, bringt Masse und etwas Definition. |
| 💼 Studio-Job | Kostet etwas Energie, bringt Geld – dafür bröckelt die Definition. |
| 🍽️ Essen | Günstige Mahlzeit: füllt Energie auf, belastet aber den Magen. Was auf den Teller kommt, ist Zufall – vom Thunfisch-Shake bis zur Refeed-Pizza. Der Preis bleibt gleich, Energie und Magenbelastung nicht. |
| 😴 Schlafen | Irgendwann führt kein Weg daran vorbei. Gibt reichlich Energie dazu, senkt Toxizität und leert den Magen – kostenlos, dafür dauert es. Essen ist der schnelle teure Weg, Schlafen der langsame kostenlose. Meistens. Manchmal hat die Katze andere Pläne und verbringt die Nacht auf deinem Kopf – dann wird es nichts mit dem Tiefschlaf. Du siehst es am Bild: sie sitzt dann nicht am Fußende. Und wer stark vergiftet ins Bett geht, schläft womöglich bis nachmittags durch – der halbe Tag ist weg, und ohne Essen holt sich der Körper, was er kriegt. |
Nicht jeder Satz kommt zustande. Manchmal sitzt jemand auf der Bank und tut alles außer trainieren. Der Satz fällt aus – Kraft kostet es dich aber nicht, du hast ja nur gewartet.
★ 3 · Masse-Monster. Nach vielen Durchgängen werden es zwei Sterne.Whey, Creatin und der Gym-Bro stehen im Reiter Versorgung unter „Legal im Regal“; Sauna und Restday findest du im Alltag bei „Essen & Erholen“, das Posing im „Drumherum“.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| 🥛 Whey | Etwas Masse und Energie, belastet aber den Magen spürbar. |
| 💊 Creatin | Hält den Trainingsreiz eine Weile lang wach, auch wenn du gerade nicht trainierst. |
| 🧘 Sauna / Detox | Kostet Geld und Energie, senkt dafür Toxizität und bringt Definition. |
| Auf der Saunabank sitzt der Aufgussi. Bei Hitzewelle glüht er sichtbar stärker. Manchmal schwingt er das Handtuch und legt einen Aufguss nach: Das zieht zusätzlich Toxizität heraus und bringt Definition, kostet dich aber extra Kraft. | |
| 🚶 Restday im Park | Erholung ohne Kosten: viel Energie zurück, etwas weniger Toxizität. Dein Athlet dreht eine Runde an der frischen Luft. |
| 📸 Posing | Kostet nur Energie und bringt Definition. |
| 🤝 Gym-Bro | Begleitet dich eine Weile. Welcher Typ kommt, ist Zufall. |
Es gibt noch einen vierten, den du nicht kaufen kannst: den Spotter. Das ist ein Freund, den du eingeladen hast. Er kostet nichts und hält länger – belegt aber denselben einen Platz.
Jede Mahlzeit belastet den Magen. Training, Schlaf, Restday und Sauna bauen ihn wieder ab. Solange du nicht zu voll bist, passiert nichts.
Wer lange wach ist, wird müde – und Müdigkeit ist keine Frage der Energie. Sie läuft mit der Uhr, nicht mit dem, was du tust; Herumsitzen hilft also nicht dagegen. Zuerst bringt jedes Workout weniger, immer weniger, je länger es dauert – und auf der Wettkampfbühne sieht die Jury dir die Nacht an, genau wie eine Blessur. Dann geht gar nichts mehr: kein Training, keine Schicht, kein Posen, kein Wettkampf. Nur noch schlafen.
Du siehst es kommen. Sobald es losgeht, erscheint ein Mond am Athleten – erst orange, dann rot, wenn nichts mehr geht. Alle Zeichen am Athleten lassen sich antippen: dann steht im Bild, was sie bedeuten. Und was du gerade an Masse und Definition gewinnst oder verlierst, steigt als Zahl aus dir auf: Masse in Grün und Rot, Definition in Cyan und Orange. Kaufst du etwas, fliegt der bezahlte Betrag in Gelb mit hoch – dann siehst du auch ohne Blick auf den Kontostand, was es gekostet hat. Essen, Ruhetag und Sauna bleiben die ganze Zeit offen; festfahren kannst du dich nicht, denn Schlafen kostet nichts.
| Situation | Folge |
|---|---|
| Voller Magen, du isst | Es droht Durchfall |
| Magen randvoll | Du übergibst dich – sicher |
| Training auf vollen Magen | Der Shake kann zurückkommen |
| Essen | Kann auch mal schon grau gewesen sein |
Wer über seine Grenzen geht, riskiert eine Blessur. Trainierst du mit fast leerem Tank oder legst sofort den nächsten Satz nach, kann etwas zerren – ein Hexenschuss, eine gereizte Sehne, eine Muskelzerrung, eine klemmende Schulter, aufgerissene Hände. Auch dauerhafte Erschöpfung (Erkältung, Schlafmangel, Magenkrampf) oder zu viel Chemie im Blut (Herzstolpern, schlechte Leberwerte, Rückenakne) melden sich irgendwann.
Er wohnt im Reiter Versorgung, gleich unter dem legalen Regal.
Bevor es losgeht: Dieses Kapitel ist Satire. Warum das Spiel den schnellen Weg bewusst bestraft, steht im Hinweis am Ende.
| Ware | Charakter |
|---|---|
| 💉 Anabolika | Der günstige Einstieg: solide Masse, überschaubare Toxizität. |
| 🐴 Trenbolon | Teurer und härter: viel Masse, deutlich mehr Toxizität. |
| 🐉 Halotestin | Der Super-Stack: gewaltige Masse – und der schnellste Weg ans Limit. |
Oft fängt der Zoll das Päckchen ab: Ware weg, dazu eine Geldstrafe. Sind Zivilfahnder im Studio, steigt das Risiko deutlich.
Der Stoff wirkt beim Training, nicht im Beutel. Jeder Stich öffnet ein Fenster: die nächsten Workouts zählen doppelt. Stärkerer Stoff hält länger. Wer sticht und danach nicht trainiert, hat sein Geld verbrannt.
Nachlegen verlängert das Fenster – die Toxizität addiert sich allerdings mit, und sie ist es, die dich umbringt, nicht der Preis. Zwei Ampullen hintereinander sind eine Ansage, drei sind meistens die letzte.
Was gerade in dir arbeitet, siehst du an den kleinen Kacheln links und rechts neben deiner Figur: eine Spritze mit der Zahl der verbleibenden Workouts, ein Blitz solange Creatin den Reiz wachhält, und ein Füllstand für das, was im Magen liegt. Der Strich daran markiert, ab wann der Vorrat den Masseabbau voll bremst. Jede Kachel lässt sich antippen – dann steht im Bild, was sie bedeutet.
Kommt die Ware an, würfelt das Spiel zusätzlich eine Nebenwirkung aus: Roid Rage mit Reparaturkosten, Wassereinlagerung, oder schlicht nichts Besonderes.
Bei voller Toxizität ist nicht sofort Schluss: Du gehst zu Boden – und darfst dich zurückkämpfen. Auf dem Bildschirm pocht ein Herz, und du drückst im Takt; jeder Druck, der sitzt, treibt das Blut weiter. Das Fenster steht erst ein paar Sekunden still, damit du lesen kannst, worum es geht. Schaffst du genug Treffer, bist du wieder da.
Alles hierzu steht im Reiter Wettkampf unter „Bühne“: oben wählst du die Liga, darunter stehen Peak Week und der Antreten-Knopf.
Sechs Ligen mit steigenden Anforderungen und Preisgeldern – von der Dorfhalle bis zur größten Bühne:
Ein Auftritt kostet neben dem Startgeld genauso viel Energie wie ein Workout. Eine Bühne ist kein Ruhetag: posieren, anspannen, warten, nochmal anspannen. Wer sich vorher leergetrainiert hat, kommt gar nicht erst hinein.
Jede Liga kostet Startgeld, setzt eine Mindest-Masse und -Definition voraus und zahlt bei einem Sieg ein Preisgeld plus einen Pokal.
Die Zulassung ist eine Eintrittskarte, kein Pokal. Wer eine Liga gerade eben betreten darf, ist dort noch keineswegs Favorit – die Anforderungen liegen bewusst deutlich auseinander, damit jede Liga ein Stück Arbeit bleibt und nicht bloß eine Formsache auf dem Weg zur nächsten.
Welche Jury dich bewertet, erfährst du erst beim Betreten der Bühne. Das ist der eigentliche Reiz:
Die Zulassung ist eine Eintrittskarte, kein Pokal. Wer eine Liga gerade so betreten darf, verliert dort öfter, als er gewinnt – der Gegner startet auf dem Niveau, das die Liga verlangt, und hat wie du seine Tagesform. Wer deutlich über der Hürde steht, gewinnt häufiger, aber nicht mehr immer: der Gegner zieht mit (siehe unten).
Der Gegner wächst mit dir. Er startet auf dem Niveau der Zulassung und nimmt drei Viertel deines Vorsprungs mit – wer die Hürde also weit überschreitet, behält ein Viertel davon als Vorteil. Das heißt: eine leichte Liga bleibt leicht, aber selbst mit dem Doppelten der geforderten Masse ist kein Sieg mehr sicher. Wer nur Pokale sammeln will, tritt weiter unten an; wer sich messen will, geht nach oben.
Auf die Wertung schlagen außerdem durch: dein Ruf beim Publikum, eine laufende Peak Week, eine Blessur – und natürlich die krummen Wege unten. Alle wirken in jeder Liga gleich stark; ein Vorteil, der in der Dorfhalle den Ausschlag gibt, tut das auch beim Olympia Showdown.
Gewinnst du, stellt dich das Spiel auf ein Podest – mit deinem Athleten, deinem Studio im Rücken und dem Pokal in der Hand.
Die Konkurrenz tritt nicht jedes Mal gleich stark an. Dieselbe Form kann heute reichen und morgen nicht – und je knapper du die Zulassung erfüllst, desto öfter geht es schief. Wer eine Liga deutlich überwachsen hat, gewinnt sie meistens – sicher ist auch das nicht mehr, seit der Gegner mitzieht.
Ein Sieg oder eine Niederlage sagt dir hinterher, wenn es eng war. Die Zulassung zu einer Liga ist eine Eintrittskarte, kein Pokal.
Direkt vor dem Auftritt fragt dich das Spiel, wie sauber du antreten willst. Drei Wege:
Beide krummen Wege können auffliegen: Wirst du erwischt, bist du sofort disqualifiziert, zahlst eine Strafe und dein Ruf leidet zusätzlich. Wie hoch das Risiko ist, hängt von der Jury ab – die käufliche CORRUPT-Jury deckt dich fast immer, die pingelige AESTHETIC-Jury lässt sich kaum bestechen, ohne dass es knallt.
Vier Gruppen stehen zur Wahl: Oberkörper, Beine, Arme und Schulter. Jede hat ihre eigene Übung – Kabelzug, Kniebeugen, Curls, Schulterdrücken.
Der Workout-Knopf nennt die laufende Übung. Direkt darunter sitzt „⇄ Übung wechseln“: jeder Tipp schaltet ohne Fenster zur nächsten Gruppe weiter, der Workout-Knopf zeigt sofort die neue Übung.
Die Kulisse hinter deinem Athleten gehört dir. Im Reiter Ich unter „Dein Kram“ → „Dein Studio“ kaufst du mit Bargeld Wand, Boden, Licht und ein Ausstattungsstück – Backstein oder Wellblech statt grauer Paneele, Gummimatten oder Parkett, Pendelleuchten statt Neonröhre, eine Sprossenwand oder eine Wimpelkette. Und ganz oben, für die, die es geschafft haben: ein Löwe.
Im Reiter Ich unter „Dein Kram“ → „Dein Pumpling“ steht alles, was an deinem Athleten hängt statt an der Wand.
Neben den Ligen kannst du dich live gegen einen anderen Spieler messen. Der Knopf „Gegner suchen“ (Reiter Wettkampf, unter „Gegen andere“) öffnet die Auswahl: entweder einen zufälligen Gegner, der gerade ebenfalls sucht, oder gezielt einen Freund per Code (siehe 7e). Beim Zufallsgegner kommst du in eine Warteschlange – sobald ein zweiter aktiver Spieler da ist, geht es sofort los.
Jedes Duell würfelt aus, was gespielt wird – so bleibt es abwechslungsreich. Das gilt für beide Arten von Live-Duell gleichermaßen: beim Gegner suchen wie beim Freund-Duell. Beide Spieler bekommen immer dieselbe Disziplin.
In den drei Rundenspielen läuft der Countdown nicht sinnlos weiter: Haben beide abgegeben, ist die Runde vorbei. Danach zeigt das Spiel kurz die Auflösung – wer was gewählt beziehungsweise getippt hat, welche Antwort richtig war und wem die Runde gehört. Erst dann beginnt die nächste. In dieser Pause nimmt das Spiel keine Eingabe an.
Vor einem Wettkampf kannst du optional eine Peak Week einlegen – die letzte Vorbereitung, mit der Profis kurz vor der Bühne noch das Letzte aus der Form kitzeln. Sie läuft über drei Schritte: Wasser rausziehen, die Muskeln mit Kohlenhydraten aufladen und die Bräune auftragen.
Bei jedem Schritt entscheidest du zwischen dem sicheren und dem riskanten Weg. Sicher bringt verlässlich etwas. Riskant bringt spürbar mehr – kann aber nach hinten losgehen und dich am Ende schlechter dastehen lassen.
Den Bräunungsschritt siehst du dir direkt an: Der natürliche Ton wirkt dezent, die volle Dröhnung macht dich bühnendunkel – und wenn der Selbstbräuner misslingt, stehst du eine Weile orange und fleckig im Studio. Die Farbe verblasst nach einigen Runden von allein.
Jeder Schritt schlägt sich sofort auf deine Definition nieder – Peak Week ist schließlich genau die Arbeit daran: Wasser raus, Muskeln füllen, Kontur betonen. Ein geglückter riskanter Schritt bringt deutlich mehr als ein sicherer; ein misslungener zieht dich stattdessen nach unten, denn aufgeschwemmt ist aufgeschwemmt. Der Effekt hält nicht ewig – der normale Formabbau holt ihn nach und nach wieder.
Zusätzlich fließt der gesammelte Bühnen-Effekt einmalig in die Wertung deines nächsten Wettkampfs und ist danach verbraucht.
Dein Rivale ist mit etwas Glück ein echter Mitspieler – jemand in deiner Gewichtsklasse, mit seinem Namen, seinem Gewicht und seiner Haarfarbe. Findet sich gerade niemand Passendes, erfindet das Spiel einen.
Infrage kommt jeder mit einem Athletennamen. Wer den Haken für die öffentliche Anzeige nicht gesetzt hat, erscheint als „unbenannt“ – er kann also durchaus dein Rivale sein, du erfährst nur seinen Namen nicht. Und der andere merkt nichts davon: für ihn ändert sich nichts, er verliert nichts, er wird nicht benachrichtigt.
Irgendwann taucht ein Rivale im Studio auf – mit Namen, Attitüde und dem festen Vorsatz, besser zu sein als du. Er trainiert im Hintergrund mit, wird stetig stärker und bleibt dir dabei hartnäckig auf den Fersen. Er zieht mit dir gleich, aber er läuft dir nicht davon: egal wie lange deine Karriere schon läuft, seine Masse bleibt in deiner Größenordnung. Der Showdown entscheidet sich also nicht daran, wer länger gespielt hat.
Von Zeit zu Zeit stellt er sich dir zum Showdown. Trittst du an, entscheidet deine Form gegen seine. Weil er bei der Masse ohnehin mit dir gleichzieht, entscheidet vor allem, wie trocken du bist – und das gilt am Anfang genauso wie nach Tonnen. Ein Rest Glück ist immer dabei: er hat gute und schlechte Tage. Gewinnst du, kassiert er die Niederlage, du ein Preisgeld und etwas Ruf dazu. Kneifst oder verlierst du, kostet es vor allem Stolz.
Die Bilanz gegen ihn bleibt erhalten. Er ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Dauergegner, an dem du dich messen kannst.
Trittst du an, siehst du den Showdown im Bild: Ihr steht euch gegenüber und posiert gegeneinander – wie breit dein Rivale dabei dasteht, hängt an seiner Masse. Danach fällt die Entscheidung.
Messe dich live mit einem Freund. Du erreichst ihn über denselben Knopf „Gegner suchen“ – im Fenster wählst du dort statt des Zufallsgegners den Punkt „Freund per Code“.
Vier Athleten, jeder gegen jeden. Du erreichst es über denselben Knopf „Gegner suchen“ – dort wählst du Turnier. Entweder du wartest auf drei zufällige Mitspieler, oder du erstellst ein Turnier und schickst den Code an Freunde.
Das Studio wechselt gelegentlich die Stimmung. Wechselt sie, sagt es dir ein Zettel; welche gerade gilt, steht angeheftet ganz oben im Protokoll (das zweite runde Zeichen oben rechts).
| Lage | Auswirkung |
|---|---|
| 🏢 Regulär | Nichts Besonderes. |
| 🏋️ Chest Day | Workout kostet mehr Energie, bringt dafür deutlich mehr Masse. |
| 🔥 Hitzewelle | Die Sauna senkt die Toxizität stärker als sonst. |
| 🚔 Zivilfahnder | Das Zollrisiko am Schwarzmarkt steigt deutlich. |
Whey, Creatin und Anabolika haben Tagespreise, die von Tag zu Tag schwanken. Grün heißt günstig, rot heißt teuer. Trenbolon und Halotestin sind preisstabil.
Ab und zu passiert etwas in der ganzen Welt des Spiels – angekündigt mit einem Zettel und, solange es läuft, angeheftet oben im Protokoll. So ein Event verschiebt die Lage eine Weile und klingt dann wieder ab.
Der Tagesplan steht mit den Wochenzielen ganz oben im Reiter Ich.
Jeden Tag bekommst du drei Aufgaben aus einem größeren Pool – etwa mehrere Workouts, eine Summe im Job oder ein Wettkampfsieg. Sie werden aus Datum und Athletennamen erzeugt: Neuladen würfelt nichts Neues.
Sind alle drei erledigt, gibt es die Prämie automatisch. Sie richtet sich danach, wie viele der letzten sieben Tage du abgeschlossen hast – je mehr, desto höher.
Ein verpasster Tag kostet einen Zähler, nicht alles. Wer einmal aussetzt, fängt also nicht bei null an. Wer eine ganze Woche aussetzt, allerdings schon – der Tag rutscht dann aus dem Fenster.
Der Olympia-Sieg ist der Wendepunkt: er schaltet Mister Universe frei – und damit die Treppe zur Götterdämmerung (siehe Kapitel 7) und erlaubt dir, die Saison zu beenden – im Fenster „Saison & Erfolge“ (Reiter Ich, unter „Dein Kram“). Masse, Geld, Pokale und Toxizität gehen zurück auf Anfang. Perks, Erfolge, dein Rekord in der Hall of Fame und deine Wochenquote bleiben.
Als Ausgleich gibt es Genetik-Punkte. Wie viele, richtet sich nach deiner Bestmasse und deinen Pokalen aus diesem Lauf – ein starker Durchgang bringt entsprechend mehr.
| Perk | Wirkung (steigt pro Stufe) |
|---|---|
| 🧬 Gute Genetik | Mehr Masse pro Workout. |
| 🛡️ Eisenmagen | Mahlzeiten belasten den Magen weniger. |
| 📦 Zoll-Kontakt | Senkt das Risiko am Schwarzmarkt. |
| 🔥 Stoffwechsel | Workouts kosten weniger Energie. |
| 🤑 Verhandlungsgeschick | Mehr Geld aus allen Einnahmen. |
Voll ausgebaut spürst du die Perks deutlich: günstigeres Training, spürbar mehr Einnahmen und ein robusterer Magen.
Zahlreiche Erfolge warten, von „Der erste Pokal" bis „Nie wieder Hähnchen" für einige überstandene Verdauungszwischenfälle. Jeder zahlt einmalig Geld aus und schaltet sich von allein frei.
Deine Zahlen. Im Fenster „Saison & Erfolge" gibt es den Reiter 📊 Deine Zahlen: dort steht, was du im Lauf der Zeit angerichtet hast – trainierte Sätze, gearbeitete Schichten, Wettkämpfe, Duelle, Turniere, und auch die weniger schmeichelhaften Zähler. Ganz oben deine Spielzeit. Die zählt der Server mit, während du wirklich spielst; Pausen und geschlossene Fenster gehen nicht ein.
Die Hall of Fame öffnest du im Reiter Ich unter „Dein Kram“. Sie führt vier Ranglisten: Pokale (dein Allzeit-Rekord, ein Saisonwechsel löscht ihn nicht), Masse-Rekord, Duell-Siege und Turniersiege. Die Duell-Wertung wird aus den protokollierten Duellen abgeleitet – sie zählt Siege als Herausforderer und als Geforderter gleichermaßen. Gewertet wird jeder mit einem Athletennamen. Wer den Haken für die öffentliche Anzeige nicht gesetzt hat, steht mit Platz und Wertung in der Liste, aber als „unbenannt“ – und zwar überall, wo sonst ein Name stünde: Ticker, Duell, Turnier, Bestenliste. Seinen eigenen Namen sieht er weiterhin, sonst wäre nicht zu verstehen, warum er nirgends auftaucht. Deine E-Mail-Adresse erscheint dort nie. Oben läuft ein Studio-Ticker mit den jüngsten Neuzugängen, Rekordhaltern und Duell-Ergebnissen anderer Athleten.
Antippen. Ein Tipp auf einen Namen zeigt diesen Athleten – vor seinem Studio, mit seiner Haarfarbe und dem, was er auf dem Kopf trägt. Ein Tipp irgendwohin schließt es wieder. Sichtbar ist dort nur, wer ohnehin in der Liste steht.
In deiner Nähe. Stehst du nicht unter den vordersten Plätzen, zeigt die Tafel unter der Spitze zusätzlich deine unmittelbaren Nachbarn – drei über dir, drei unter dir. Der Abstand nach oben ist damit eine Position und keine Zahl in weiter Ferne.
Der Spielstand liegt in der Cloud und speichert sich selbst. Nach einer Anmeldung bleibst du 90 Tage eingeloggt.
Im Reiter Ich steht unter „Konto“ der Knopf „Konto löschen“ (dort wohnt auch das Abmelden). Damit verschwinden dein Athlet mit allen Werten, Erfolgen und Statistiken, deine Anmeldedaten und deine Einträge in der Bestenliste – sofort und vollständig. Es gibt keine Sicherung und keinen Weg zurück.
Damit nichts aus Versehen passiert, wird zweimal nachgefragt: erst eine Rückfrage, dann musst du das Wort LOESCHEN eintippen.
Die Hall of Fame wird nicht mehr zurückgesetzt. Gewertet wird, was du insgesamt erreicht hast – dein Pokal-Rekord, dein Masse-Rekord, deine gewonnenen Duelle und Turniere. Ein Saisonwechsel löscht davon nichts.
Jede Liste zeigt die besten fünfzig. Stehst du weiter hinten, siehst du darunter deinen eigenen Platz mit deinen direkten Nachbarn – so weißt du, wen du als Nächstes einholst.
Fast jede Entscheidung in einem Ereignisfenster verschiebt deinen Ruf im Studio. Der Wert reicht von tiefrot bis strahlend und steht bei den Statistiken.
| Stufe | Ruf |
|---|---|
| 😇 Vorbild | Bestes Ansehen |
| 🙂 Ehrenhaft | Gut angesehen |
| 😐 Unauffällig | Neutral |
| 😏 Zwielichtig | Schlechter Ruf |
| 😈 Studio-Schreck | Verrufen |
Wer sich einen Namen macht – über Pokale oder schiere Masse – wird für Supplement-Marken interessant. Dann flattern Vertragsangebote herein: ein Bonus fürs Unterschreiben und ein regelmäßiges Einkommen, solange du unter Vertrag stehst. Am Anfang deiner Laufbahn passiert das noch nicht: ein Sieg im Dorf-Gym reicht dafür nicht, es braucht schon eine Vitrine oder ordentlich Masse.
Und man sieht es. Solange ein Vertrag läuft, hängt das Banner deines Sponsors an der Studiowand – auf dem Podest, wenn du einen Wettkampf gewinnst, und beim Einlauf zu einem Duell, wo dein Gegner es sieht. Er wiederum bringt seins mit. Genau dafür zahlen die beiden.
Jede Marke hat ihre eigene Handschrift. Die einen stehen für sauberen Sport und zahlen nur, solange du clean bleibst. Die anderen wollen einen Freak und halten nur zu dir, solange du auf Stoff bist. Und manche zahlen bescheiden, dafür ganz ohne Bedingungen.
Angeboten wird immer nur, was gerade zu dir passt. Brichst du die Auflage deines Sponsors, ist der Vertrag weg – Skandal inklusive – und es dauert, bis das nächste Angebot kommt.
Jeder Vertrag ist befristet. Wie lange er läuft, steht im Angebot, bevor du unterschreibst. Läuft die Zeit ab, endet er ohne Streit und ohne Strafe – nach einer Pause klopft die nächste Marke an. Ein Sponsor ist ein Zubrot, kein Ersatz fürs Arbeiten: wer nur vom Banner lebt, verdient weniger als jemand, der den Studio-Job macht.
Der Vertrag zahlt auch, wenn du nicht da bist. Warst du eine Weile weg, begrüßt dich beim nächsten Öffnen eine kurze Abrechnung: wie lange du fort warst und was dein Sponsor in der Zeit überwiesen hat. Ohne laufenden Vertrag gibt es nichts – dann steht dort nur, wie lange es her ist.
Oben rechts neben dem Fragezeichen sitzt der Einladen-Knopf – die kleine Figur mit dem Plus. Dahinter liegt dein persönlicher Einladungslink. Wer über diesen Link anfängt, bleibt dauerhaft mit dir verbunden – und ihr könnt euch danach gegenseitig als Spotter an die Seite holen.
Rufen kannst du ihn auch direkt: im Reiter Versorgung steht neben dem Gym-Bro ein Spotter-Knopf – er ruft deinen Freund sofort, und wenn das gerade nicht geht, öffnet er das Einladungsfenster mit dem Grund.
Ein Spotter steht beim Drücken hinter dir und fängt die Stange, wenn nichts mehr geht. Im Spiel heißt das: du verlierst keine Masse, und jeder Satz bringt etwas mehr. Er kostet nichts und bleibt länger als ein gekaufter Gym-Bro.
Und du siehst, wer da ist. Er kommt mit seinem eigenen Avatar ins Bild – seiner Frisur, seiner Kleidung, seinem Körperbau – stellt sich neben dich und klopft dir auf die Schulter. Sein Name steht darunter. Ein gekaufter Gym-Bro dagegen bleibt ein Statist und gibt nur einen Fistbump: am Auftritt erkennst du sofort, ob wirklich jemand vorbeigekommen ist.
Gerufen läuft er sichtbar ins Bild – in Grün und mit seinem Namen darunter, damit du auf einen Blick siehst, wer da neben dir steht. Ein gekaufter Gym-Bro bleibt grau und namenlos.
Wer mehrere Freunde verknüpft hat, bekommt den, der zuletzt gespielt hat. Für den Freund gilt dasselbe in die andere Richtung: auch er kann dich rufen.
Jeder Freund, der wirklich anfängt, schenkt dir einen Ruf – zusätzlich, am Tagesbudget vorbei. Und wie oft du überhaupt am Tag rufen darfst, wächst mit der Zahl deiner Freunde, die aktiv spielen: mehr aktive Freunde, mehr Rufe, bis zu einer Obergrenze. Im Einladungsfenster steht, wie viele dir heute noch bleiben und wie weit es bis zum nächsten Ruf ist.
Du musst dafür nicht nachsehen: Sobald jemand über deinen Link angefangen und ein Stück gespielt hat, meldet dir das Spiel das beim nächsten Start – und am Einladen-Knopf erscheint ein grüner Punkt, bis du hineingeschaut hast.
Es gibt weiterhin weder Geld noch Masse noch Pokale dafür – nur den Spotter. Das ist Absicht: Was in die Bestenliste einfließt, soll sich durch Einladen nicht beeinflussen lassen.
Kurz ernst, ohne Augenzwinkern: In Pumpling kommen Anabolika, Dealer und ein Schwarzmarkt vor. Das ist Satire – und zwar gegen diese Mittel, nicht für sie. Wir lehnen den Konsum illegaler Substanzen ab und wollen ihn weder verharmlosen noch verherrlichen.
Deshalb ist das Spiel so gebaut, wie es gebaut ist: Der schnelle Weg bringt kurz etwas und kostet danach Gesundheit, Ansehen, Geld – und am Ende den Athleten. Wer die Abkürzung nimmt, verliert. Das ist kein Zufall, das ist der Witz.
Wenn dich das Thema über das Spiel hinaus beschäftigt – bei dir selbst oder bei jemandem, den du kennst: Sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt. Anonyme Beratung gibt es in Deutschland über die Sucht & Drogen Hotline unter 01806 313031 (täglich 8 bis 24 Uhr, 0,20 € pro Anruf) sowie über das Infotelefon zur Suchtvorbeugung unter 0221 892031.
Und nebenbei: Alle Athleten, Sponsoren, Zuschauer und Begegnungen im Spiel sind erfunden. Auch die Stimmen im Zuschauerrang während eines Duells sind keine echten Mitspieler.